[ Bands ] [ Fotos ] [ News ] [ Tourdaten ] [ Kontakt ] [ Hell Over Hammaburg ] Startseite > > Bands > > Archiv > > The Gathering > > Presse The Gathering Fotos Tourdaten Presse News www.gathering.nl Quelle: Legacy Magazine 13 out of 15 points THE GATHERING "Souvenirs" (Psychonaut) Sicherlich werden sich die Geister an diesem siebten Album von THE GATHERING scheiden. Die holländische Formation lebt auf "Souvenirs" konsequenter denn je ihre Vision von zukunftweisender, eigenständiger Musik aus. Selbstredend läßt selbige nicht mehr allzu viele Parallelen zu der Gothic Metal-Vergangenheit der Band erkennen, denn dieses Kapitel ist laut Aussage von Drummer Hans Rutten entgültig abgeschlossen. Statt dessen führt man die eigenwillige Richtung von "How To Measure A Planet?" sowie "Analog Park" und "Amity" vom Vorgängeralbum "If_Then_Else" ohne Rücksicht auf eventuell enttäuschte Fans fort und ergänzt sie durch ein hohes Maß an Dunkelheit und Melancholie. Doch auch wenn Hans das anders sehen mag, gestaltet sich der Einstieg zunächst einmal schwierig, da es keinen Hit und keinen offensichtlichen Ohrwurm auf dem Album gibt. Statt dessen brauchen die Songs eine ganze Weile, eh sie zünden, denn die Stärke dieses Werkes liegt ganz klar in der Tiefe, Unkonventionalität und Unvorhersehbarkeit der zehn Stücke. Musikalisch kann man auch "Souvenirs" als Trip Rock durchgehen lassen, eben jene Kombination von Trip Hop und Rock. Es gibt nur selten durchgehende, verzerrte Gitarren wie in "Even The Spirits Are Afraid". Statt dessen baut man mit elektronischen Beats, verfremdeten und gefilterten Synthesizer- und Gitarrensounds sowie immer wieder eingestreuten Piano-Klängen avantgardistische Klangteppiche, die mit der traditionellen Instrumentierung einer Rock-Band auf faszinierende Weise verschmelzen. Darüber schwebt der sanfte, kristallklare Gesang von Anneke, die zerbrechlicher als jemals zuvor klingt. Neben den Elementen aus Rock-Musik, Trip Hop, Alternative und experimentellem Pop meint man gelegentlich sogar ein paar jazzige Harmonien zu vernehmen. Allen voran das ausgefallene "We Just Stopped Breathing" kann in dieser Hinsicht vollkommen überzeugen. Mein persönlicher Favorit hört indes auf den Titel "Monsters" und ist mit seinem pumpendem Synthie-Baßlauf im Verhältnis dazu eher straighter und eingängiger Natur, während das poppig-sanfte "You Learn About It" sehr überzeugend die ruhige und melancholische Seite von THE GATHERING betont. Und so beeindruckt dieses Album durch seine unglaubliche Detailvielfalt und Vielschichtigkeit und verlangt einen Durchlauf nach dem anderen. Der Mut, ohne Rücksicht den eigenen, von künstlerischen Idealen geprägten Weg zu gehen, verdient also im höchsten Maße Anerkennung, und auch wenn viele Leser unseres Heft sicherlich Probleme haben werden, diese Scheibe zu verstehen, ist "Souvenirs" doch ein zeitloses Werk experimentell-emotionaler Tonkunst geworden, das es wert ist, sich darauf einzulassen. (SB) 13 Punkte Quelle: Heavy Oder Was Magazine: 11 out of 12 points THE GATHERING Souvenirs Psychonaut/Soulfood Der harten Gitarren mögen sie sich entledigt haben, doch ungeachtet dessen nimmt die hypnotische Kraft ihrer Musik von Album zu Album zu. Mit "Souvenirs" haben THE GATHERING nun ein intimes Meisterwerk geschaffen, das einen mit sanfter Hand in den bandeigenen Kosmos entführt. Dem nah, was man gemeinhin Trip Hop nennt, fesselt "Souvernirs" mit zurückhaltenden Drumloops, warmen Klangeffekten, gefühlvoller wie unprätentiöser Gitarrenarbeit und natürlich dem Gesang Anneke van Giersbergens, die mit einfühlsamen Stimmgesten selbst die feinsten Nuancen der Songs in stimmlichen Ausdruck umsetzt. In seiner Liebe zum Detail und dank der - trotz aller Tiefe - äußerst homogenen Gesamtausstrahlung erinnert "Souvenirs" an das Meisterwerk "How To Measure A Planet?", gibt sich indes weit zugänglicher, reduzierter und strahlt ein beachtliches Mehr an Reife aus. Nahezu perfekt und ein weiteres Ausnahmealbum einer Ausnahmeband, die den mutigen Schritt gegangen ist, sich der eigenen künstlerischen Freiheit zuliebe von der Musikindustrie zu lösen. Und wie kaum eine andere Band wissen THE GATHERING diese Freiheit auch zu nutzen. Musik ohne Grenzen, die jeder Form von aufgesetzter Selbstinszenierung ebenso entsagt wie sie äußere Zwänge abgestreift hat. Was bleibt, ist ehrliche und vor allem wundervoll menschliche Musik... Thomas Michel (11 Punkte) Quelle: Rock Hard Magazin THE GATHERING Souvenirs (Psychonaut/Zomba) (43:19) Ein Zickzack-Kurs mit Ansage. Wirkte das letzte Studioalbum der HolländerInnen, "If_Then_Else", wie ein zwar guter, aber etwas halbgarer Schritt zurück - so, als ob die Band Angst vor der eigenen "How To Measure A Planet?"-Courage bekommen hätte -, schließt "Souvenirs" an die ´99er Großtat an. Das heißt natürlich auch, dass sich "Mandylion"/"Nighttime Birds"-Fans mit dem neuen Album - das den Faden der letztjährigen "Black Light District"-EP aufnimmt - erneut schwer tun werden. Zwischen THE GATHERING und weiblich gefronteten Metal-Combos wie Nightwish, Within Temptation & Co. liegen mittlerweile Welten. Hier werden Alt-Ikonen wie Pink Floyd genauso zitiert wie eher moderne Truppen der Radiohead- oder Porcupine-Tree-Liga. Und manchmal arrangiert man seine Songs - natürlich im kleineren Rahmen - sogar wie eine Musikalisches-Kino-Truppe à la Godspeed You! Black Emperor. Über allem thronen die unaufdringlichen Vocals von Anneke van Giersbergen, die Lehrstücken wie dem Opener ´These Good People´, dem hypnotisierenden ´Broken Glass´ oder der zum Sterben schönen Ballade ´You Learn About It´ das Sahnehäubchen aufsetzen. "Souvenirs" braucht Zeit, Muße und den Willen, sich fallen zu lassen. Dann belohnt einen die Platte mit Trips, die jegliche Drogen überflüssig machen. Achtung: Das fertige Album soll zwei Songs mehr als die hier besprochene Promo-CD enthalten, darunter das mit Gastsänger Trickster G (Ulver) eingespielte ´A Life All Mine´. Boris Kaiser 9 [ Promotion ] [ Publishing ] [BILD] [BILD]

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