[ Bands ] [ Fotos ] [ News ] [ Tourdaten ] [ Kontakt ] [ Hell Over Hammaburg ] Startseite > > Bands > > Archiv > > Macbeth Gotteskrieger Macbeth www.macbeth-music.de Gotteskrieger Release: Massacre Records / Soulfood 24.07.2009 Presse-Downloads: www.massacre-records.de/promo/?ID=&Band=Macbeth Info: Die Band wurde 1985 in Erfurt gegründet. Sie war eine der ersten Heavy Metal Bands in der damaligen DDR. Auch der Osten war schon von der weltweiten Metalwelle erfaßt und MACBETH war zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Zunächst noch als Vierer, kam im Herbst ein weiterer Gitarrist dazu. Man trat die erste Zeit noch ohne die berüchtigte Spielerlaubnis auf. Kurz nach der Einstufung wechselte die Band den Sänger. Mit Wittenburg fand man einen charismatischen Frontmann, der entscheidend zum Erfolg der Band beitrug. Die Band tourte wie verrückt und die anreisenden Fans bereiteten der Obrigkeit schon die ersten Kopfschmerzen. Im Herbst 1986 kam es schließlich zum legendären Konzert im Erfurter Stadtgarten. Der Saal war schon brechend voll und auch davor standen noch hunderte Fans. Die Staatssicherheit bevölkerte den Rang und beobachtete das Treiben von dort aus. Die Stimmung drohte durch die Enge im Saal außer Kontrolle zu geraten und die Band versuchte wiederholt die Leute zu beruhigen. Am Ende des Konzerts gab es Backstage Besuch von der Polizei. Sie verwehrte der Band noch eine Zugabe zu spielen. Das brachte das Fass zum Überlaufen. Nach dem Konzert kam es zu zahlreichen „Ausschreitungen“ auf dem Heimweg der Fans. Damit war das vorläufige Ende der Band besiegelt. Auf höchster Ebene wurde ein Spielverbot auf unbestimmte Zeit erteilt. Dann erfolgte der eigentliche Feldzug gegen die Band. Die Zulassung des Band-LKW wurde entzogen, der Proberaum von der Oberbürgermeisterin („Die rote Rosi“) gekündigt mit Androhung einer Räumungsklage und ein Bußgeld verhängt. Mit einem Schuldenberg von 25000 Mark war jede Art von Optimismus gestorben. Der Schlagzeuger wechselte zu Blitzz, der Bassist stellte die Ausreise und einer der Gitarristen wurde zur Armee eingezogen. Damit gab es auch noch ein personelles Problem. Schließlich war im Frühjahr 1987 die Besetzung wieder komplett. Mit der Auflage sich umzubenennen, machte die Band schließlich unter dem Namen CAIMAN weiter. Wittenburg wurde im Frühjahr 1988 wegen einer Bagatelle zu mehr als einem Jahr Gefängnis verurteilt. Die Band spielte ab diesem Zeitpunkt zu viert weiter. Ein Experiment mit einem neuen Sänger gab man nach ein paar Monaten wieder auf. Bis zur Wende konnte die Band relativ unbehelligt von der Staatsmacht durch die DDR touren. Im Herbst 1989 kam Wittenburg aus dem Gefängnis und man bot ihm an, wieder in die Band einzusteigen. Leider verließen in den Wendewirren der Bassist und der Schlagzeuger die Band Richtung Westen. Mit Unterstützung durch die Band Rochus spielte die Band ihre zwei letzten Gigs. Beim vorletzten Konzert in Erfurt stand auch Wittenburg auf der Bühne. Es sollte das letzte Mal gewesen sein. Im Dezember 1989 erhängte er sich im Steigerwald bei Erfurt. Damit war das Ende dieser Ära besiegelt. Die Band löste sich auf. Im Frühjahr 1993 kam es dann zum Comeback. Zum ersten Gig in Sondershausen war die Bude randvoll. Nach weiteren Konzerten merkte die Band aber recht schnell, daß die Zeiten sich geändert hatten und man beschloß, an neuem Material zu arbeiten. In diese Zeit des Umbruchs fiel der tragische Tod des Schlagzeugers. Er sprang von einem Hochhaus in Frankfurt/Main. Mit der Beerdigung des Schlagzeugers fand auch dieser Abschnitt sein Ende. Über ein Jahrzehnt sollte vergehen, bis die Band erstmals wieder live zu sehen war. Mit alten und neuen Songs im Gepäck konnten sie u.a. als Support für In Extremo und The Bones an alte Erfolge anknüpfen. Nun erscheint endlich das erste „offizielle“ Album. Eingängiger, treibender Thrash Metal mit traditionellen Metal Parts und einem Hauch Onkelz wird geboten mit agressiven und intelligenten Lyrics. Mit MACBETH ist nach Eisregen und den Apokalyptischen Reitern die nächste Thüringer Band dem Underground entwachsen und kaum eine Band hätte es mehr verdient mit ihrem bewundernswerten Durchhaltewillen. Tracklist: 1. Unter Dem Beil 2. Hunde wollt ihr ewig leben 3. Das Boot 4. Golgatha 5. Vater 6. Gotteskrieger 7. Maikäfer flieg 8. Mein kleiner Soldat 9. Totentanz 10. Am Grab Line-Up: Olli Hippauf – Vocals Ralf Klein – Guitars Alexander Kopp – Guitars Hanjo Papst – Bass Patrick W. Engel – Drums [ Promotion ] [ Publishing ] [BILD] [BILD]

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