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Wolffackel

Sons of Northern darkness
NB 612 / release 04.02.02
Immortal
www.immortal.nu

In einem Zeitraum von nunmehr 11 Jahren haben sich Immortal aus der norwegischen Stadt Bergen zu einer der größten, originellsten und einflussreichsten Black Metal-Band der Welt entwickelt. Das einzige, verbliebene Gründungsmitglied Abbath (Doom Occulta) zählt zu den wenigen charismatischen Genre-Originalen der Szene, die live- Shows der Band sind mittlerweile legendär und die stilistische Glaubwürdigkeit der Nordländer ist deren großes Plus im Vergleich zu etlichen anderen Black Metal- Größen.

Die Geschichte von Immortal beginnt im Jahr 1991, als sich Abbath (der bis dato bei den Death/Black Metallern Old Funeral lärmte) und Demonaz (er kam von Amputation) zusammen raufen, um eisigen Black Metal zu spielen. Skins, Spikes, Warpaint - so lautet optisch die Devise. Musikalisch trägt man auf den ersten Demos sowie auf dem folgenden Debütalbum "Diabolical Fullmoon Mysticism" (1992, Osmose Productions) vor allem den frühen Bathory Rechnung. Diesen und den-Einfluss von Venom und Slayer leugnet Abbath auch gar nicht erst.

Immortal - das sind in den ersten Jahren vor allem Abbath (Voice / Bass) und Demonaz (Git), denn die Schlagwerker geben sich die Klinke in die Hand (Armagedda, Eric, Hellhammer von Mayhem). Teilweise knüppelte Abbath im Studio die Drumparts selbst ein - so auf dem Zweiwerk "Pure Holocaust" (1993) und "Battles In The North" (1995). Mit diesen beiden Alben kann sich die Band frei schwimmen. Der gleichermaßen rasende wie auch eingängige, frostige Stil der Truppe in Verbindung mit dämonischen Fantasietexten über eine Eislandschaft namens Blashyrkh kommt in der Szene hervorragend an - die Fanbase wächst rasant und macht Immortal zu einem norwegischen Aushängeschild.

1995 tourt die Band im Vorprogramm von Morbid Angel durch Europa (mit Hellhamrner von Mayhem an den Drums), was die Popularität der Norweger weiter erhöht. Doch dann treten ernsthafte Probleme auf: Während der Aufnahmen zum vierten Album "Blizzard Beasts" erkrankt Demonaz an einer akuten Sehnenscheidenentzündung. Die Krankheit wird chronisch, Demonaz ist nicht mehr in der Lage, Gitarre zu spielen. Zuerst hilft Ares von der befreundeten Bergener Band Aeternus live am Bass aus, während Abbath auf Gitarre umsattelt. Doch wenig später kristallisiert sich ein festes Line-Up heraus, das sich bis heute gehalten hat: Abbath (Voice, Gitarre), Horgh (Drums) und Iscariah (Bass), Doch auch Demonaz ist nach wie vor zum Bandgefüge zu zählen - er schreibt alle Texte für Immortal und fungiert als Manager.

Bis zum Jahr 2000 erscheinen zwei weitere vorzügIiche Alben: "At The Heart Of Winter" sowie "Damned In Black". Beide Scheiben ernten weltweit beste Kritiken in den Fachmagazinen. Selbst Magazine, die bislang der Band skeptisch gegenüber standen, reagieren euphorisch. Letzteres Album wird weltweit knapp 100.000 mal verkauft - ein ungeheurer Erfolg für eine extreme Band, die stets ihren stilistischen Prinzipien treu geblieben ist und nicht wie andere mit flächendeckenden Keyboards und Frauenstimmen um die Gunst der Gothic-Szene buhlt.

Nach der Veröffentlichung von "Damned In Black" lief der langjährige Vertrag mit Osmose Productions aus. Seitdem segeln Immortal unter der Flagge von Nuclear Blast Records. Im September 2001 entern die drei Unsterblichen erneut das Abyss Studio von Peter Tägtgren (Pain, Hypocrisy), wo auch die letzten beiden Alben produziert wurden.


Tracklist:
01. One By One
02. Sons of Northern Darkness
03. Tyrants
04. Demonium
05. Within The Dark Mind
06. In My Kingdom Cold
07. Antarctica
08. Beyond The North Waves


Line-Up:
Abbath - guitar, Vocals
Horgh - drums
Iscariah - bass


Discography:
1992 Diabolic Fullmoon Mysticism CD
1993 Pure Holocaust CD
1995 Battles In The North CD
1997 Blizzard Beasts CD
1999 A Heart Of Winter CD
2000 Damned In Black CD
2002 Sons Of Northern Darkness CD


the hard side of life
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