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Hoven Droven

Folk Metal aus dem Land der Wikinger

"Stellt euch vor, Metallica und die Chieftains gehen zusammen auf die Bühne - dann wisst ihr ungefähr, was Hoven Droven macht." Die Fans traditioneller Folklore finden sich im Publikum Arm in Arm mit den Fans heftiger Rockmusik.

Seit 1990 begeistert das schwedische Folk-Rock-Metal-Sextett, heute Quintett, die Fans im Norden Europas. 1994 erschien "Hia Hia", 1996 "Grov" und 1999 "Hoven Droven", alle drei von der Kritik enthusiastisch gefeierte CDs. "hippa" ist das vierte Album der Band. Die Jungs greifen sich Polskas, Walzer und Reels aus den dunklen Ecken des frühen Schweden, verweben sie mit heavy Gitarren und Rock-drums und basteln romantische musikalische Monster daraus.

Der Bandname selbst ist ein Slangausdruck, der "Tumult", "Lärm", "Holterdipolter" aber auch "Was-auch-immer" impliziert. Das Credo der Band: "Auch wenn Dinge gegensätzlicher Natur zu sein scheinen, wir machen eine musikalische Einheit daraus".


Die Story im Detail ...

Hoven Droven wurde 1989 in der ursprünglichen Besetzung mit Pedro Blom, Kjell-Erik Eriksson, Jens Comén, Bjorn Hoglund, Martin Andersson, Annika Holmer und Sven Olofsson an der Birka Folk High School in Ostersund gegründet. Als Fun-Projekt - es ging um den Spaß an der Sache Musik und darum, voneinander zu lernen. Die Band experimentierte ausgiebig mit Klängen auf der Basis schwedischer Folk-Musik. 1990 gabs schon die ersten Veränderungen: Annika und Sven verließen die Gruppe, um ihr Musikstudium in anderen Städten fortzusetzen, und Martins ausgedehnte Touren mit seiner anderen Band, dem "Lars Vegas Trio", machten den Weg frei für Bo Lindberg, der Martins Platz in der Band einnahm. Gustav Hylén stieß 1991 zur Band.

Zwischen 1991 und 1994 entwickelte sich der charakteristische Stil, der heute Hoven Drovens Markenzeichen ist - der Mix aus traditionellem schwedischem Folk und drums & guitar orientiertem Sound. Auch ohne eine Platte veröffentlicht zu haben, schaffte es die Band aufgrund einer bemerkenswerten Live-Performance, bei jedem für einen Live-Auftritt in Frage kommenden schwedischen Radio- und Fernsehsender eingeladen zu werden. Darüber hinaus gab es nur eine Kassette, die bei Auftritten der Band verkauft wurde - Titel: "Modern Musik Fran Forr".

1994 erschien die erste CD der Band: "Hia Hia". Hier dominierte eindeutig die akustische Vergangenheit, aber mit z. B. Tracks wie "Kottpolska" kündigten sich schon neuere und härtere Klänge an. Der Titel ist auch als Video auf der "hippa"-enhanced CD als Bonus-Material zu hören und zu sehen. Damals begann die Band, die Tourneetätigkeit enorm zu intensivieren: noch vor den Aufnahmen zum zweiten Album, "Grov" (1996), hatten sie mehr als 100 Konzerte unter anderem in Norwegen, Dänemark, Belgien und auf den Färöer-Inseln gespielt.

Die ausgedehnten Tourneen festigten den Sound der Band; "Grov" klang weitaus rockiger als der Vorgänger und kam dem damaligen Live-Sound der Band wesentlich näher. - In den USA erschien im Mai 1997 die CD "Groove", eine Zusammenstellung von Titeln aus "Hia Hia" und "Grov". In der Folge trat die Band noch im gleichen Monat zum ersten Mal in den USA auf. Die anstehende dritte Produktion musste durch ständige Tourneeverpflichtungen immer wieder verschoben werden; zudem gabs im Vorfeld Diskussionen, Gesang in das bis dato rein instrumentale Repertoire einzubinden.

Ende 1997 verließ Gustav Hylén aus familiären Gründen die Band. Nachfolger wurde Jan Strömstedt (Triakel), dessen Orgelspiel dem Sound der Band eine wunderschöne weitere Klangfarbe verlieh. Nach einem Frühling und einem Sommer auf Tourneen in Kanada, den Vereinigten Staaten, England und anderen Ländern steuerte die Band Gustavs Hyléns neues "Home Studio" an, um mit der Arbeit an dem dritten Album zu beginnen. Die Idee, diesmal auch Gesangstitel mit aufzunehmen, wurde in die Tat umgesetzt: die Band lud Sofia Sandén und Ulrika Bodén ins Studio ein - die beiden waren ohnehin im Jahr zuvor mit der Band auf Tour gewesen. Das Album wurde in fünf Etappen zwischen September 1998 und Juni 1999 aufgenommen - immer im Wechsel mit kleinen Tourneen. Es erschien in Skandinavien und USA unter dem Titel "More Happy Moments With Hoven Droven"; in Deutschland, Österreich, Schweiz, Benelux und den Niederlanden bei Westpark einfach unter dem Titel "Hoven Droven".

Ende 1999/Anfang 2000, kurz vor dem intensivsten Toursommer der Band, verließ Jan Strömstedt die Band. Nicht ohne Vorwarnung und ganz ohne Ungroove - es war absehbar gewesen, dass er Hoven Droven, Triakel und "his own business" nicht unter einen Hut bringen würde. Die Band suchte erst gar nicht nach Ersatz und ging den ganzen Sommer über zum ersten Mal als Quintett auf Tournee. Im Herbst 2000 begannen die Vorbereitungen für die neue CD "hippa", die im Sommer 2001 erschien.


Hoven Droven haben ...

... bereits in über 300 Shows gespielt. Tourneen in Schweden, Norwegen, Deutschland, Dänemark, Finnland, Belgien, den Niederlanden, den Färöer-Inseln, England, den USA, Kanada, Estland und Slowenien.

... 1998 beim Winnipeg Folk Festival in Kanada als Vorgruppe von Ani DeFranco vor fast 10 000 Leuten gespielt. Und das einen Tag nachdem sie vor einem Publikum von ein paar zehn Personen in einem Pub in Sudberry aufgetreten sind (... wenn sich Zuschauerzahlen doch immer so schnell potenzieren würden!). Im Sommer 2000 spielten sie wieder vor 10 000 Fans.

... acht Songs zur amerikanischen Fernsehdokumentation "To Build a Tall Ship" beigetragen.

... es geschafft, jedes Jahr seit 1994 eine schwedenweite Radio-Ausstrahlung eines Live-Konzerts zu bekommen. Dazu kommen Radio- und Fernsehauftritte in den USA, Dänemark, Belgien, Estland und Kanada.

... ihr zweites Album "Hia Hia" in Polen als Kassette zu veröffentlichen.

... 1999 den Kulturpreis von Lanstidningen in Östersund zu erhalten.


Die Besetzungen ...

Björn Höglund - Schlagzeug, Perkussion
Jahrgang 1971. Profi- und Studio-Musiker seit seinem Musikhochschulabschluss 1990.

Bo Lindberg - Gitarre
Jahrgang 1960. Behauptet mit seiner ehemaligen Avantgarde-Rock-Band "Myrbein" einen Hit in Japan gehabt zu haben. Wir wissen lediglich, dass er den Großteil seiner Zeit als begnadeter Musiklehrer verbringt und in nahezu jeder Band gespielt hat, die sich jemals in Östersund in den vergangenen zehn Jahren gegründet hat.

Kjell-Erik Eriksson - Violine
Jahrgang 1971. Frontmann der Band, stammt ebenfalls aus dem kleinen Offerdal, war von klein auf Folk-Musik-Fan. Das Folkmusik-Erbe zu bewahren, wurde Beruf(ung).

Jens Comén - Saxofon
Jahrgang 1968. Findet man in den unterschiedlichsten Rock- oder Pop- oder Jazz- oder Big-Bands als leidenschaftlichen Saxofon-Spieler.

Pedro Blom - Bass
Jahrgang 1967. Stammt aus Offerdal, einem kleinen Ort im Norden von Jamtland, spielt in verschiedenen Folk-Bands und ist eingefleischter Fan von Motörhead und AC/DC.

Die "Ex-" ...
Gustav Hylén - Trompete, French horn, Akkordeon und Perkussion
war eines der Gründungsmitglieder und verließ die Band im Herbst 1997 aus familiären Gründen und um sich aufdie Arbeit in und an seinem Studio zu konzentrieren. Für ihn kam Janne Strömstedt.

Janne Strömstedt - Hammondorgel
Jahrgang 1970 - stieß im Herbst 1997 zur Band und ersetzte Gründungsmitglied Gustav Hylén. Departure: Ende 2000 einvernehmlich ohne Ungroove. Gemeinsam mit Kjell-Erik Eriksson und Emma Härdelin (Garmarna) ist er der Dritte im Bunde bei Triakel.

the hard side of life
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